Shadows of the Empire

Für die Leute, die sich fragen, warum wir uns gegen den Vertrag von Lissabon engagieren, folgende Lektüre-Empfehlung des offiziellen EU-Think-Tanks für Sicherheitsfragen,  des EU-Insituts
für Sicherheitsstudien
(EU-ISS), zur militärischen Stoßrichtung der EU:

Die wichtigste Aufgabe der EU-Sicherheitspolitik werde es – so das EU-ISS – sein, die „transnationalen funktionellen Ströme und deren Knotenpunkte“ sicherzustellen: also vor allem die Waren-, Kapital- und Rohstoffströme. Das erfordere „globale militärische Überwachungskapazitäten und die Fähigkeit zur Machtprojektion“ (Seite 63) – vor allem durch die Zusammenarbeit von „Transnationalen Konzernen“ und den sog. „Postmodernen Gesellschaften“ (EU, USA), da diese an der Spitze der „globalen hierarchischen Klassengesellschaft“ stünden und damit die wichtigsten „stakeholder“ der Globalisierung seien. Die EU brauche daher eine „symbiotische Beziehung mit den „Transnationalen Konzernen“,  denn „diese brauchen den Staat und der Staat braucht sie“ (Seite 62). Mit Hilfe eines ausgereiften „zivil-militärischen Instrumentariums“ müsste dabei jenen unteren zwei Dritteln der Weltbevölkerung begegnet werden, die den Bodensatz dieser „globalen Klassengesellschaft“ bilden[.]

(Quelle des übersetzten Exzerpts sowie weitere Zitate: Wekstatt Frieden & Solidarität)

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